FAQ: Frequently Asked Questions

Die Themengebiete im Überblick

Bürgergruppe ULP

Seit Juli 2020 ist die Bürgergruppe ULP wieder aktiv. Wie kam es zu der erneuten Aktivierung und handelt die Bürgergruppe im Auftrag von ehret+klein? In welchem Umfang wird hier kooperiert?

Grundsätzlich gilt festzuhalten, dass die Bürgergruppe ULP nicht aufgelöst wurde. Lediglich die Lenkungsgruppe wurde durch den damaligen Oberbürgermeister Neuner feierlich verabschiedet. Zudem wurde der Kontakt zwischen der Bürgergruppe und ehret+klein in regelmäßigen Abständen aufrechterhalten. Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops im Juni wurde der Bedarf einer aktiveren Kommunikation mit den Bürgern Landsbergs identifiziert. In diesem Zuge wurde auch der nun regelmäßig (alle 4 Wochen) stattfindende Bürgerstammtisch ins Leben gerufen, zu dem ehret+klein bei Bedarf eingeladen ist.

Die Bürgergruppe selbst agiert autark und handelt nicht im Auftrag von ehret+klein. Sie erhält aber jegliche Unterstützung und Information von uns, um das gegenseitige Verständnis zwischen Bürgern und Projektentwickler zu fördern.

Baufortschritt

Wie ist der aktuelle Stand der Bauarbeiten am Urbanen Leben am Papierbach? Hat die Corona-Krise die Arbeiten verzögert?

Bislang zeigte sich die gesamte Baubranche als relativ krisenfest in der Corona-Pandemie. Dies schließt auch die ULP-Baustelle ein, auf der es bisher keine merkliche Verzögerung im Rahmen der Corona-Krise gab. Das liegt sicher auch an unseren Partnern auf der Baustelle, die jeden Tag ihr Bestes geben, um sämtliche Termine einzuhalten.

Aktuell sind die Baufelder A1 Süd und B2 in der Hochbauphase (siehe „Quartierübersicht“ im Anhang). Bei den Baufeldern A2 und A3 planen wir noch in diesem Jahr mit Beginn des Hochbaus. Für A1 Nord und B1 wurde der Bauantrag eingereicht, während die Baufelder B3, C und D derzeit in der Planungsphase sind. Die verbleibenden Architekturentwürfe für die Baufelder E1 und E2 werden ebenfalls im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs ermittelt. Eine fachlich und sachlich professionell besetzte Jury aus Architekten, Planern sowie Vertretern der Stadt Landsberg wird wieder Ende September 2020 tagen und für E1 die passende Architektur auswählen.

Wie hoch werden die aktuell im Bau befindlichen Gebäude? Mit welchen Höhen im Quartier wird derzeit geplant?

Die Höhenentwicklung des Gebäudes aus Baufeld A1 Süd orientiert sich am ehemaligen sog. Karl-Schrem-Bau bei ca. 20 m Gebäudehöhe. Im Baufeld B2 wird ein Allgemeines Wohngebiet mit Wandhöhen bis zu 13,5 m festgesetzt, das entspricht im Wohnungsbau vier Geschossen. Durchschnittlich wird das Quartier überwiegend Wandhöhen von 13,5 bis zu 16,5 m aufweisen. Das entspricht im Wohnungsbau zwischen vier bis fünf Geschossen. Entlang der Bahnlinie akzentuieren punktuell zwei sechsgeschossige Gebäude mit ca. 19,5 m Höhe das neue Quartier.

Die Höhe der Bauwerke richtet sich nach einem Bebauungsplan. Er ist öffentlich zugänglich auf der Internetpräsenz der Stadt Landsberg:

https://www.landsberg.de/fileadmin/user_upload/download/Rathaus-Bauleitplanung/Landsberg_Sued/2150_Am_Papierbach_Plan.pdf

https://www.landsberg.de/fileadmin/user_upload/download/Rathaus-Bauleitplanung/Landsberg_Sued/2150_Am_Papierbach_Satzung_Begruendung.pdf

Entwicklungsgesellschaft

Ist die Am Papierbach Entwicklungsgesellschaft mbH eine Tochtergesellschaft der Ehret+Klein GmbH? Ist ehret+klein der Investor dieses Großprojektes?

Die Am Papierbach Entwicklungsgesellschaft (APE) ist keine Tochtergesellschaft der ehret+klein GmbH. Sie ist eine eigenständige Gesellschaft (GmbH), zu deren Gesellschafterkreis private Investoren, unter anderem auch Herr Ehret und Herr Klein gehören. Die Ehret+Klein GmbH ist als Projektentwickler mit der Entwicklung des Areals beauftragt.

Aktuelle Planungen Kulturbau (B1)

Im Zuge des Planungsfortschritts wurde eine Nutzungsänderung des Kulturbaus von einem Boardinghaus hin zu einem Hotel vollzogen. Warum wurde diese Änderung vorgenommen und war das mit der Stadt Landsberg abgesprochen?

Ein Quartier ist ein Zusammenschluss von Einzelobjekten mit verschiedenen, synergetischen Nutzungen, die sich untereinander ergänzen und beeinflussen. Nachdem sich ein höherer Bedarf an Kulturangeboten im Quartier herauskristallisiert hatte, wurde der Bedarf an Übernachtungsangeboten im Quartier nochmals überdacht. Für einen Hotelbetreiber machen klassische Hotelzimmer, die im Rahmen eines Konzert- oder Theaterbesuchs für einen kurzen Zeitraum gebucht werden, mehr Sinn als Service Apartments im Boardinghouse, die für einen längeren Aufenthalt gedacht sind. Diese Überlegung führte zum Nutzungswechsel von einem Boardinghaus zum Hotel und wurde mit der Stadtverwaltung abgesprochen.

Was ist aktuell im gesamten Gebäude des Kulturbaus (B1) geplant? Welche anderen Räume sollen neben dem Kultursaal errichtet werden?

Betrachten wir allein die Nutzung, soll dieses Gebäude eine Begegnungsstätte für Kunst- und Kulturliebhaber sein, dass Übernachtungsmöglichkeiten für Künstler und Gäste bietet.

Gestalterisch soll dieses Nutzungskonzept nach Architekturplänen von Auer Weber Architekten umgesetzt werden. Der Architekturentwurf ging im Realisierungswettbewerb als 2. Sieger hervor und sieht im Erdgeschoss einen Kultursaal, Flächen für ein Museum, Gastronomie, Garderoben sowie einen großen Innenhof vor. Im 1. Obergeschoss werden Künstlerapartments, Atelierräume sowie eine öffentlich zugängliche Freifläche geschaffen. Das Hotel wird im 2. und 3. Obergeschoss betrieben.

Inwiefern hängt die Höhe des Kultursaals mit der Gesamthöhe des Gebäudes zusammen? Was passiert, wenn die Stadt Landsberg sich gegen die aktuelle Höhe ausspricht? Wie viele Stockwerke wird das Gebäude am Ende haben?

Gemeinsam mit den Architekten des Kulturbaus, Auer Weber Architekten, sind wir bereits die Planungsalternativen durchgegangen, sodass die Gebäudehöhe nicht allein an der Raumhöhe des Kultursaals festgemacht werden muss.  

Entscheidet sich die Stadt für einen hohen Kultursaal, wird der Bauantrag überplant, da der aktuelle Entwurf eine Gebäudehöhe vorsieht, die etwas über der im Bebauungsplan festgelegten Höhenangabe liegt.

Sollte sich die Stadt im Rahmen des geplanten Kulturbau-Workshops, der im September 2020 stattfinden soll, endgültig gegen den Wunsch einiger Kulturschaffenden nach einem höheren Kultursaal entscheiden, wird ehret+klein die Architekten dazu veranlassen, die Planung erneut anzupassen. Erst dann lässt sich genaueres über die Gebäudehöhe sagen.

Welche Wünsche von Stadt und Kulturschaffenden fließen ein? Und welche Auswirkungen hat das auf den Bauantrag, der momentan nochmals überarbeitet wird?

Die Wünsche seitens der Stadt Landsberg wurden im städtebaulichen Vertrag berücksichtigt und werden dementsprechend umgesetzt. Außerdem flossen die gewünschten Anforderungen der Stadt Landsberg an dieses Bauwerk in die Auslobungstexte für die Architektur-Realisierungswettbewerbe mit ein. Gemeinsam mit den Kulturschaffenden Landbergs, in Person von Herr Hauck, haben wir intensiv an der Konzeption des „Kulturquartiers“ gearbeitet und berücksichtigen deren Interessen ebenfalls bestmöglich.

ehret+klein strebt in der Entscheidungsfindung eine Lösung für alle Beteiligten an, dies schließt den Bedarf der Kulturschaffenden, die Vorstellungen und Wünsche der Stadtvertreter und Bürger sowie ein wirtschaftlich tragbares Konzept für die APE Gesellschaft mit ein.

Entscheidet sich die Stadt für den hohen Kultusaal, wird der Bauantrag überplant, da der aktuelle Entwurf eine Gebäudehöhe vorsieht, die etwas über der im Bebauungsplan festgelegten Höhenangabe liegt.

Zusammenarbeit mit der Stadt Landsberg

Was ist über Größe des Veranstaltungsraums und über dessen Nutzung im städtebaulichen Vertrag formuliert?

Im städtebaulichen Vertrag ist der Bau eines 450 qm² großen Veranstaltungssaals festgehalten. Außerdem sind dort zusätzliche Kulturräume, wie ein museumspädagogische Raum und eine Fläche für die historische Druckerpresse (insg. 100 qm²) aufgeführt. Des Weiteren ist vertraglich vereinbart, dass der Kultursaal der Stadt Landsberg an 30 Tagen im Jahr kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.

Welchen Zeitplan verfolgt ehret+klein derzeit mit dem Kulturbau (B1)? Bis wann ist eine Entscheidung der Stadt notwendig?

Wir hoffen auf eine zeitnahe Entscheidung bezüglich der Höhe des Kultursaals, um dies in der Planung zu berücksichtigen. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2022 geplant.

Umso mehr begrüßen wir die Entscheidung der Stadt einen Workshop zum Kulturbau (B1) zu veranstalten.

Betrieb und Nutzung der Kultururräume

Wer soll/ könnte für die Betriebsplanung der Kulturräume zuständig sein? Welche Rolle spielt das Hotel in diesem Zusammenhang und welche Forderungen existieren seitens des Hotelbetreibers? Wer zahlt, wenn die Räume nicht genügend genutzt werden?

Mit der Bari Gruppe hat ehret+klein einen Hotelbetreiber gefunden, der die Bereitschaft gezeigt hat, die Kulturräume im Erdgeschoss vollumfänglich zu betreiben. Er könnte den Betrieb und die Vermietung der für Kulturzwecke genutzte Flächen übernehmen. Als Mieter trägt er das finanzielle Risiko.

Welche Aufführungen sind geplant und was für Aufführungen sind grundsätzlich möglich? Wie viele Besucher finden Platz in dem Kultursaal?

Der Kultursaal ist derzeit für etwa 400 Besucher bzw. Sitzplätze konzipiert. Derzeit steht noch kein konkreter Spielplan fest. Ein fiktiver Belegungsplan wurde jüngst von Herrn Hauck ausgearbeitet. Aus unserer Sicht gibt dieser Plan schon gute Anknüpfungspunkte, schöpft aber noch nicht die gesamte Nutzungsvielfalt und das volle Potenzial des multifunktionalen Raumes aus.

Was kostet es die Räume zu mieten? Können sich die Kulturschaffenden die Raummiete überhaupt leisten?

Eine genaue Raummiete zu prognostizieren ist zum heutigen Zeitpunkt nicht realistisch.

Der Kultursaal soll multifunktional sein. Was bedeutet das genau?

Multifunktional bedeutet, dass der Veranstaltungsaal technisch wie funktional vielseitig aufgebaut ist, sodass eine ganze Bandbreite an verschiedenen Kunst- und Kulturveranstaltungen dort stattfinden kann. So besteht beispielsweise die Möglichkeit für Schul- und Tanzaufführungen, Musikveranstaltungen wie Kammerorchester, kleine Konzerte, Theaterstücke, Geburtstagsfeiern, Literaturabende, Firmenveranstaltungen, Kleinmessen, Vortragsreihen, Seminare, Workshops, Kunstaustellungen, Vernissage etc. 

Welche Nutzungsmöglichkeiten hat die Stadt Landsberg selbst?

Vertraglich festgehalten sind 30 Tage, an denen der Kultursaal kostenfrei für die Stadt Landsberg zur Verfügung steht. Wie die Stadt dies nutzen möchte, bleibt ihr überlassen.

Wo parken die Besucher der Kulturräume? Wie wird der Verkehr geregelt?

Nach aktueller Planung können einige Besucher im Untergeschoss des Kulturbaus parken. Dort sind 20-40 Parkplätze vorgesehen. Der Großteil der Stellplätze (ca. 150) werden zunächst auf dem temporären Parkplatz auf Baufeld C (siehe Quartiersübersicht im Anhang) errichtet, finden aber langfristig in der öffentlich zugänglichen Parkgarage auf Baufeld B3 ihren Platz. Je nach Veranstaltungsgröße im Kultursaal wäre auch ein Shuttle-Service, beispielsweise von der Parkgarage Lechstraße, möglich und wird von uns im Rahmen des Mobilitätskonzepts für das Quartier aufgeführt. 

Workshop der Stadt Landsberg

Welche Erwartungshaltung hat ehret+klein gegenüber der Stadt Landsberg? Welche Entscheidung soll in diesem Rahmen getroffen werden?

Wir begrüßen es sehr, dass sich der Stadtrat nach der Sommerpause zu einem Workshop zum Kulturbau zusammenfinden möchte. Bereits seit Beginn der Entwicklung stehen wir im engen Austausch mit der Stadtverwaltung, den Behörden und den Bürgern und sind auch weiterhin bestrebt, die Interessen der Landsberger Bevölkerung bestmöglich umzusetzen. Wir möchten daher an dieser Stelle unsere Bereitschaft zum Ausdruck bringen, diesen Workshop zu begleiten, einen umfassenden Überblick zu geben und sämtliche Fragen der Stadtverwaltung zu beantworten. Ein Workshop macht nur dann Sinn, wenn alle Fakten klar dargelegt werden, alle Beteiligten involviert werden und man in einem vertrauensvollen Rahmen miteinander spricht.

Das Quartier im Überblick

Quartier Übersicht am Papierbach in Landsberg
A1

Bauabschnitt A1 Süd Visualisierung

KARL-SCHREM-BAU // A1

A1 Nord: Wohnen und Gewerbe (5 Geschosse)

– 48 Eigentumswohnungen
– 9 Einzelhandelsflächen im EG

A1 Süd: Wohnen und Gewerbe (7 Geschosse)

– 14 Eigentumswohnungen
– 2 Gewerbeeinheiten im EG

BEREITS IM VERTRIEB

A2

FAQ

Spöttinger Höfe // A2

– Wohnen und Gewerbe (6 Geschosse)
– 54 Wohnungen
– 2 Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss

BEREITS IM VERTRIEB

A3

FAQ

Am Papierbogen // A3

– Wohnen (5 Geschosse)
– 92 Wohnungen

BEREITS IM VERTRIEB

B1

FAQ

Kulturhaus am Lech // B1

Kulturzentrum (EG) mit 7.000 qm Geschossfläche und einem 4-Sterne-Hotel mit ca. 130 Zimmern und Co-Working-Spaces

DERZEIT NOCH IN PLANUNG

B2

Der Blick von der von Kühlmann Straße auf das Quartier Am Papierbach

Alte Schmiede // B2

– Wohnen und Gewerbe (5 Geschosse)
– 86 Eigentumswohnungen
– 4 Gewerbeeinheiten im EG

BEREITS IM VERTRIEB

B3

FAQ

B3 // Von-Kühlmann-Straße

– 4 Geschosse mit voraussichtlich 47 Wohnungen
– Kindertagesstätte und Gastronomie im Erdgeschoss

DERZEIT NOCH IN PLANUNG

C

FAQ

C // An der Pflugfabrik

4 Geschosse mit voraussichtlich 98 Wohnungen

DERZEIT NOCH IN PLANUNG

D

FAQ

Papiermühle // D

4 Geschosse mit voraussichtlich 56 Wohnungen

DERZEIT NOCH IN PLANUNG

E1

FAQ

E1 // Johann-Georg-Dobler-Weg

Architekturwettbewerb voraussichtlich im 4. Quartal 2020

DERZEIT NOCH IN PLANUNG

E2

FAQ

E2 // Spöttinger Weg

Architekturwettbewerb voraussichtlich im 4. Quartal 2020

DERZEIT NOCH IN PLANUNG

K

FAQ

KITA / KINDERTAGESSTÄTTE

DERZEIT NOCH IN PLANUNG

Am Westufer des Lechs, auf dem Gelände der ehemaligen Pflugfabrik, entsteht derzeit auf 57.000 m2 ein völlig neues Stadtquartier. Neben attraktivem Wohnraum für rund 1.500 Menschen wird das Viertel am Papierbach die Stadt durch eine lebendige und urbane Nutzungsvielfalt bereichern.

Ein neues Kulturzentrum, viel Fläche für Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe, zwei Kindertagesstätten, ein Hotel und jede Menge begrünter Freiraum werden dem Leben in Landsberg künftig ganz neue Seiten verleihen.

Noch Fragen?

Wir freuen uns über Ihr reges Interesse und stehen auch gerne zukünftig für Fragen rund um das Quartier zur Verfügung. Senden Sie uns gerne Ihre Fragen an die presse@ehret-klein.de oder informieren Sie sich im Rahmen des Bürgerstammtischs, der von der Bürgergruppe ULP initiiert wurde. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Website der Bürgergruppe.