Architekturwettbewerb Baufeld e1

Für das Baufeld E1 der Quartiersentwicklung Am Papierbach in Landsberg a. L. hat der Quartiersentwickler ehret+klein in den vergangenen Monaten einen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Der Architekturwettbewerb zur künftigen Gestaltung des Baufeldes E1, an der Spöttinger Straße, wurde am 30. September 2020 erfolgreich durchgeführt. Eine fachlich und sachlich professionell besetzte Jury aus Architekten, Planern sowie Vertretern der Stadt fand sich gemeinsam mit ehret+klein im Sportzentrum Landsberg zusammen und ermittelte aus den fünf teilnehmenden Architekturbüros einen Preisträger. Der Sieger des Wettbewerbs übernimmt die weiterführende Planung der Leistungsphasen 1-4.

Bei dem privaten Realisierungswettbewerb nach den Regeln der RPW 2013, wurden insgesamt fünf Wettbewerbsarbeiten und Modelle berücksichtigt. Felix+Jonas Architekten aus München ging als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. Auf Platz zwei landete Goetz Castroph Architekten. Platz drei ging an Gerlach Ulm Architekten. Ebenfalls teilgenommen haben Steidle Architekten aus München und Schulze Architekten aus Augsburg.

Mit diesem Realisierungswettbewerb wurden nun insgesamt 13 Wettbewerbe ausgelobt: unter anderem 2015 ein städtebaulicher Ideenwettbewerb und seit 2016 mehrere baufeldbezogene Realisierungswettbewerbe, an denen unter anderem namhafte internationale Architekturbüros teilnahmen.

 

Wohnraum Quartier Papierbach Lechsteg

„Wir freuen uns sehr, dass wir einen weiteren Wettbewerb für dieses großartige Projekt ausloben konnten und bedanken uns bei allen Architekturbüros für die Teilnahme. Die Jury war sich schnell einig, dass die eingereichten Entwürfe allesamt eine herausragende Qualität vorweisen konnten.”

Michael Ehret, geschäftsführender Gesellschafter von ehret+klein

1. PLATZ: FELIX+JONAS ARCHITEKTEN GMBH

in Kooperation mit Mahl Gebhard Konzepte Part GmbH

Das Konzept sieht eine Ausnutzung der im B-Plan festgesetzten Bauräume mit dem Ziel vor, Wohnungen mit hohem Standard und Komfort zu schaffen. Die Gebäude zeichnen die Baulinien an den öffentlichen Straßenräumen nach und berücksichtigen in ihrer Höhenentwicklung und Baukörperstaffelung die Vorgaben des B-Planes. Die inneren Baugrenzen werden nicht überschritten. Auf der Grundlage des vorgegebenen Wohnungsschlüssels werden in der Summe 120 Wohnungen in den Gebäuden untergebracht. Die Verteilung der EOF geförderten bzw. der freifinanzierten Wohnungen ist in der Isometrie dargestellt. Sämtliche Wohnungen erhalten Freisitze in Form von Balkonen und Terrassen in Erdgeschosslagen oder Dachgärten.

Architekturwettbewerb E1

Erschließung

Sämtliche Gebäude werden vom öffentlichen Straßenraum aus erschlossen (Adressbildung). Die Treppenhäuser führen über alle Ebenen und binden an die Tiefgaragen an. Sie werden von außen betreten und sind jeweils in den Erdgeschossen zum Innenhof hin durchgesteckt. Von jeder Wohnung aus kann somit der Freiraum des Innenhofes über das eigene Treppenhaus barrierefrei erreicht werden. Den Treppenhäusern sind auf den Erschließungsebenen Abstellbereiche für Kinderwägen und Mobilitätshilfen, Fahrräder sowie Müllräume zugeordnet. Die Trockenräume liegen ebenfalls im Erdgeschoss. Die Gebäude sind in allen Bereichen schwellenlos organisiert und durchgängig barrierefrei. Um negative Beeinträchtigungen der Erdgeschosswohnungen wegen der Lage am öffentlichen Raum möglichst gering zu halten, sind diese gegenüber dem Straßenniveau angehoben. Die unter den Gebäuden angeordnete Gemeinschaftstiefgarage (mit dem Nachbarwohnfeld überschaltet) nimmt alle erforderlichen Stellplätze (148 Stpl.) auf und ist über die zweispurige zentrale Erschließungsrampe von der Spöttinger Straße erschlossen. Die privaten Abstellabteile der Wohnungen sowie die Technikflächen sind im Untergeschoss vorgesehen und liegen ebengleich zur Tiefgarage. Sämtliche Treppenhäuser erreichen die Untergeschossebene und binden über die Aufzüge die Nutzungen im UG schwellenlos an die Wohnungen an.

Konstruktion

Es werden Gebäude in Massivbauweise vorgeschlagen – tragende Stahlbeton-Elementwände der Treppenkerne, Flur- und Mittelwände und Wohnungstrennwände sowie Stahlbetonflachdecken mit einer wirtschaftlichen Spannweite von bis zu 7 m. Die Außenwände sind bauplastisch gegliedert und als zweischalige Konstruktion errichtet. Die Außenwände erhalten Kerndämmungen. Der tragenden massive Außenschale werden Sichtbetonfertigteile mit Kerndämmung vorgeblendet… Die Fertigteilplatten der Balkone und Loggien sind kältebrückenfrei an die Massivdecken angebunden. Die Innenwände innerhalb der Wohnungen sind als Trockenbauwände konstruiert. Die Keller- und TG-Umfassungswände werden bei Erfordernis wasserdicht als weiße Wannen konstruiert oder erhalten eine außen liegende Abdichtung. Nach Möglichkeit (abhängig vom HHW) erhält der TG-Boden einen wasserdurchlässigen Pflasterbelag. Die Fenster erhalten 3-fach-Verglasungen und einen außenliegenden Sonnenschutz (Markisen). Es wird vorgeschlagen, die Balkone mit Vorhängen aus hellem Markisenstoff zu verschatten.

Gestaltung und Organisation

Das Erscheinungsbild der Gebäude wird zur Vermeidung einer unmaßstäblich wirkenden Großform in einzelne Baukörper ablesbar differenziert und lebendig gestaltet werden und folgt den Vorgaben des B-Plans sowie der Gestaltungssatzungen. In der Gebäudesilhouette wird die hausweise Gliederung aufgenommen. Jede Wohnung erhält einen Freibereich in Form eines Balkons oder einer Terrasse. Alle größeren Wohnungen sind durchgesteckt. Es werden attraktive Wohnungen vorgeschlagen, die gute Orientierungen mit ausreichender Privatheit bieten. Die Wohnungen tragen den sich wandelnden Bedürfnissen der Bewohner Rechnung, sind flexibel gestaltet und können entsprechend angepasst werden. Die Dachgärten erhalten für die Bewohner des darunter liegenden Geschosses private und separate Treppen und somit direkt erreichbar. Größere Wohnungen sind durchgesteckt und haben auch eine Orientierung zum Gartenhof. Nicht durchgesteckte kleinere Wohnungen der Drei- bzw. Vierspännergrundrisse sind zur leisen Innenhofseite orientiert. Es besteht darüber hinaus grundsätzlich die Möglichkeit, schallexponierten Wohnräumen und Küchen zur Nachtspülung zusätzlich Schallschutzbausteine an der Fassade geben.

Typologie und Wirtschaftlichkeit

Verkehrs- und Erschließungsflächen sind minimal gestaltet. Die Anzahl der Treppenhäuser ist reduziert. Diese erschließen je Geschoss vier Wohnungen (Vierspänner) bzw. Die Wohnungen (Dreispänner), um ein Maximum an Wohnfläche zu erhalten. Der Mix unterschiedlicher Wohnungstypen wird je Treppenhaus umgesetzt, um eine vielfältige und vitale Sozialstruktur der Bewohnerschaft zu fördern. Die Wohnungsgrundrisse sind geschossweise gestapelt, um Verzüge der Installationen zu vermeiden. Die Bäder liegen übereinander. Zur Reduzierung der Installationskerne und Steigerung der Wirtschaftlichkeit sind „Einschachtwohnungen“ entwickelt. Eine Anleiterung durch die Feuerwehr von der öffentlichen Seite aus ist grundsätzlich nicht erforderlich. Die Wohnungen sind von dem Gartenhof aus für die Feuerwehr erreichbar. Die Feuerwehrzufahrt im Hof ist entsprechend angelegt.

Energie und Nachhaltigkeit

Es wird durch die kompakte Bauweise in Kombination mit einer optimierten Gebäudehülle mit guter Dämmwirkung ein sehr guter Energiestandard erreicht. Ein WDVS wird wegen der ungünstigen Nachhaltigkeit und Sanierungsanfälligkeit nicht empfohlen. Die Außenwandoberflächen sind robust und verschleißarm, weshalb sie nur sehr geringe Unterhaltskosten erwarten lassen. Die Gebäudehülle ist kältebrückenfrei entwickelt. Die Dächer erhalten zur Reduzierung des Gewichtes Gefälle-Wärmedämmungen mit optimalen Dämmdicken und extensiver Begrünung als Klimapuffer und Feuchtespeicher sowie Dachterrassen. Die Wahl der zum Einsatz kommenden Materialien wird von ökologischen Gesichtspunkten beeinflusst. Berücksichtigt werden die Transportwege und der Energieeinsatz, welcher für die Herstellung der Produkte erforderlich ist. Ebenso wird die Wiederverwendbarkeit bzw. Recyclingfähigkeit der Materialien betrachtet.

Für die Energieversorgung sollte nach Möglichkeit Fernwärme herangezogen (günstiger Primärenergiefaktor 0,2). Denkbar ist, dass zusätzlich alternative Energiequellen genutzt werden beispielsweise für die Brauchwasserbereitung. Es ist in der Planung zu untersuchen, ob Solarenergie, Photovoltaik bzw. Grundwasser vor dem Hintergrund einer ohnehin sehr günstigen Fernwärmenutzung wirtschaftlich betrieben werden können. Hier spielen in der Betrachtung neben den Investitionskosten auch die Unterhaltskosten eine entscheidende Rolle. Es wird eine Niedertemperaturheizungsanlage (z.B. Fußbodenheizung) zur besseren Nutzung der niedertemperierten Primärenergie empfohlen. Die Wohnungen erhalten eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Die Abluft aus allen Räumen einer Wohnung wird über die Bäder abgeführt (Unterdruck, konstanter Luftwechsel zum Feuchteschutz, Steuerung Grundlast-Volllast). Es ist zu prüfen, ob dezentrale Lüftungselemente in den Fassaden mit Wärmerückgewinnungstechnik sinnvoll eingesetzt werden können.

„Eine Arbeit die für viele Aspekte vorbildliche Lösungen anbietet, sich gut ins Gesamtquartier einordnet und damit den überzeugendsten Beitrag zur gestellten Aufgabe darstellt.”

Auszug aus der Jury Bewertung

2. platz: Goetz Castorph Architekten und Stadtplaner Gmbh

Das durchgehende Erdgeschoss des U-förmigen Gebäudes im Baufeld E1 definiert den Blockrand und die räumliche Bebauungskante zur Bahn. Die prägnanten Gebäudezäsuren gliedern den langgestreckten Baukörper optisch, ohne die räumliche Kontinuität zu stören. Das Terrassengeschoß am nördlichen Ende bildet als Hochpunkt den Abschluss des Ensembles. Die Adressbildung erfolgt an der Außenseite. Über kompakte Vorgartenzonen gelangt man barrierefrei zu den Eingängen und Wohnungen.

Die zwei Einzelbaukörper im Innenhof ergänzen die klar ablesbare Bebauungsstruktur im Hofbereich und deuten eine offenen Blockstruktur an. Das Thema der polygonal angeordneten Baukörper, wie es der Bebauungsplan vorsieht, wird korrespondierend ergänzt durch geschwungene Formen der Wege und großzügige Balkone, die differenziert und individuell passend zu den jeweiligen Situationen und Wohnungen gestaltet sind. Es entstehen abwechslungsreiche, lebendige und dabei spannungsvolle Fassaden. Zwei verschiedene Größen der quadratischen Fenster prägen die Fassaden: Ein bodentief verglastes Element wechselt sich ab mit einem etwas kleineren Format, das auf einer Mauerbrüstung (40cm) beginnt und einlädt „im“ und hinter dem Fenster – in der Leibung zu sitzen…

Es entstehen spannende Aus- und Durchblicke zwischen den einzelnen Baukörpern. Es entsteht eine räumliche Vielschichtigkeit in den differenziert gestalteten Hofbereichen, die auch gemeinschaftlich genutzt werden (z.B. gemeinschaftliche Hochbeete, Sitzgruppen, Spielplätze …) und gerahmt sind durch die dezidiert zeitgenössische Architektur der Neubauten und die Büsche der privaten Terrassen. An den Außenrändern des Blocks gibt es Einfassungen durch Hecken, kleine Abmauerungen, rahmende Begrünungen sowie die markanten Eingangsbereiche (mit Fahrradabstellplätzen). Die privaten Wohnwege zwischen den eleganten Neubauten sind dabei wichtige Bausteine der Freibereiche. So entsteht ein neues lebendiges und grünes Quartier mit eigener Identität, eigenständigen, markanten Adressen, hochwertigen Wohnungen und klar zonierten, privaten und gemeinsamen Freibereichen.

Architekturwettbewerb E1
WOHNUNGSVERTEILUNG FREIFINANZIERT / GEFÖRDERT

Es entstehen spannende Aus- und Durchblicke zwischen den einzelnen Baukörpern. Es entsteht eine räumliche Vielschichtigkeit in den differenziert gestalteten Hofbereichen, die auch gemeinschaftlich genutzt werden (z.B. gemeinschaftliche Hochbeete, Sitzgruppen, Spielplätze …) und gerahmt sind durch die dezidiert zeitgenössische Architektur der Neubauten und die Büsche der privaten Terrassen. An den Außenrändern des Blocks gibt es Einfassungen durch Hecken, kleine Abmauerungen, rahmende Begrünungen sowie die markanten Eingangsbereiche (mit Fahrradabstellplätzen). Die privaten Wohnwege zwischen den eleganten Neubauten sind dabei wichtige Bausteine der Freibereiche. So entsteht ein neues lebendiges und grünes Quartier mit eigener Identität, eigenständigen, markanten Adressen, hochwertigen Wohnungen und klar zonierten, privaten und gemeinsamen Freibereichen.

KONSTRUKTION/ GESTALTUNG

Die Gesamtgestaltung ist in der Materialität und Farbgebung modern und reduziert und spiegelt so die räumlichen Qualitäten des Bebauungsplans und adaptiert das Quartier übergreifend-verbindende Gestaltkonzept. Sie beschränkt sich dabei auf die Kombination heller Bauteile in leicht variierender Helligkeit und unterschiedlicher Textur – Grundlage für ein reizvolles Spiel der Formen im Licht. Die Gebäude in Massivbauweise (hochdämmende Ziegelbauweise), sind hell, grün-grau in unterschiedlicher Helligkeit (die Außenseite des Blocks ist etwas weniger hell als die Innenhofseiten) und variierender Körnung verputzt. Textile Ausstellmarkisen gewährleisten den Sonnenschutz. Die Brüstungen der geschwungenen Balkone sind mit matt lackierten Strukturblechen verkleidet und erinnern als einfacher, technischer Baustoff an die frühere Geschichte der Pflugfabrik. Die privaten Terrassen im EG und auf den begrünten Flachdächern bilden vielseitig nutzbare, räumlich attraktive Erholungs- und Rückzugsorte. Im Inneren ergänzen Holzböden und Betonsteinoberflächen die moderne Architektur. Die kompakte Ausführung der Baukörper mit ihrer klaren aber dennoch abwechslungsreichen Formgebung und zeitgemäßen Auswahl der Baumaterialien und Konstruktionen, erlaubt trotz des hohen gestalterischen Anspruchs an eine zeitgemäße, lebendige und nachhaltige Architektur, eine wirtschaftliche Realisierung.

FENSTER ALS MÖBEL

Zwei verschiedene Fensterformate (bodentief / mit Fensterbank) schaffen unterschiedliche innenräumliche Situationen und vielfältige Aneignungsmöglichkeiten.

FARBGEBUNG

Räumliche Tiefe und vielfältige Perspektiven durch drei verschiedene, von Außen nach Innen abnehmende Intensitäten der Fassadenfarbe.

„Ein solider Ziegelbau mit echtem Putzauftrag, Lochfassade mit hohem Maueranteil, vorgehängte, plastische Balkone und ein differenziertes Farbkonzept ergeben in Summe ein homogenes und zugleich spielerisches Bild. Insgesamt erzeugen die Häuser in ihrer Materialisierung und Stellung ein gelungenes Ensemble, das durch seine Einfachheit, seine Homogenität und auch Leichtigkeit besticht.”

Auszug aus der Jury Bewertung

3. platz: Gerlach Ulm Architekten GmbH

in Kooperation mit adlerolesch Landschaftsarchitekten GmbH

Urban Leben, ökologisch und sozial Handeln – wirtschaftlich Bauen. Diese Zielsetzung bildet die Grundlage des Entwurf und nutzt im Zuge dessen systematisch die Stärken einer Holzhybridbauweise. Die Bauweise wird mit einer klassisch gestalteten, elementierten Fassade verbunden und bietet zudem eine flexible Grundrissstruktur.

Architekturwettbewerb E1
Grundstruktur

Die Grundstruktur der Gebäude mit innenliegenden Treppenhäusern ermöglicht eine multifunktionale Grundrissgestaltung als Drei- und Vier-Spänner. Mit teilweise durchgesteckten Wohnungstypen, welche sich sowohl in Ost-West-Richtung als auch nach Süden orientieren werden die alle Vorteile der Ausrichtung sinnvoll genutzt.Eine moderne, der Zielgruppe angepasste, Grundrissgestaltung mit offener Küchensituation, einem großzügigen Bad, Stauraum und Platz für die Waschmaschine in der Einheit rundet den zeitgemäßen Lebensraum in allen geforderten Wohnungsgrößen für alle Ansprüche der Bewohner ab.

Jede der Wohnungen hat mindestens einen Austritt in Form einer Terrasse, einer Loggia und/oder eines Balkons. Im nördlichen Gebäude wird der Feuerwehrzufahrt mit der Ausbildung von Loggen Rechnung getragen. In diesem Bereich bilden sich im 1. OG Loggien ab, während die weiteren aufgehenden Geschosse das Thema der variablen Austritte aufzeigen.

Durch die Etablierung eines durchgängigen Rasters folgen die Grundrisse einer klaren Zonierung und bilden somit verschiedene Wohnungsgrößen ab. Basierend auf dieser Grundstruktur und Anordnung können flexibel nachträglich andere Wohnungsgrößen generiert werden. So kann den Wohnungen ein zusätzlicher Arbeitsplatz als Home-Office in Form eines weiteren Zimmers zugeschaltet werden, was die Variabilität der Nutzung der Wohneinheiten erhöht. Um eine hohe Qualität der Erschließungsflächen sicherzustellen sind alle Treppenhäuser mit einem großzügigen Oberlicht ausgestattet, welches eine natürliche Belichtung des Erschließungsraums und der angrenzenden Wohnungseingänge bis in die unteren Etagen gewährleistet. Im EG sind zusätzlich an die Treppenkerne sowohl Fahrradräume als auch Räume für die Müllentsorgung verortet.

Im Nord-Östlichen Gebäudeteil des Blockrands wird ein Gemeinschaftsraum etabliert, der die Atmosphäre und das Miteinander des Quartiers stärken soll. Dieser kann multifunktional, zum Beispiel als Werkstatt zur Fahrradreparatur oder auch für sportliche Aktivitäten der Bewohner genutzt werden.

Bauweise

Über die in Stahlbetonbauweise konzipierten Untergeschosse werden die oberirdischen Baukörper abgefangen. Die Lastdurchleitung in die Gründung erfolgt über Wände, Stützen und eine Abfangebene mit Unterzügen in Stahlbeton. Das Stützenraster ist auf die Randbedingungen aus der TG-Nutzung angepasst. Die Gründung des Bauwerks erfolgt über eine elastisch gebettete Stahlbetonbodenplatte. Den aufgehenden Baukörper ab EG liegt ein Gebäude- und Fassadenraster von 3,60 m zu Grunde. Dieses wird konsequent in die Tragstruktur übernommen. Je nach Wohnungsgröße ergeben sich Deckenspannweiten von 3,60 m bis 7,20 m. 

Der steigenden Bedeutung des nachwachsenden Baustoffs Holz wird hierbei durch eine Holz-Hybridbauweise der aufgehenden Gebäude Rechnung getragen. Die Wohnungstrennwände, die Treppenläufe und -podeste und die Treppenhaus- und Aufzugskerne werden in Stahlbeton ausgeführt, während die restlichen tragenden Bauteile wie Geschoßdecken, Fassaden, Wände und Stützen als Holzkonstruktion umgesetzt werden.

Durch die Anwendung eines Rasters, welches sowohl in den Grundrissen als auch an den Fassadenelementen ablesbar ist kann ein hoher Vorfertigungsgrad des Gebäudes garantiert werden.

Um eine Flexibilität der Wohnungsgrundrisse zu gewährleisten orientiert sich das Tragwerkskonzept an einer Skelettbauweise im Innenbereich. Wohnungstrennwände können dann nachträglich als nicht tragende Elemente verschoben werden und garantieren so, dass die Wohnungsgrundrisse an die Bedürfnisse der Bewohner anpassbar sind.

Fassade

Die durchgängigen Fensterelemente mit jeweils einer Festverglasung und einem Öffnungsflügel, welcher eine integrierte Lüftungstechnik im unteren Teilbereich beinhaltet , schaffen mit ihrer warmen Holzoberfläche einen angenehmen Kontrast zu den mit grobem Spritzputz versehenden geschlossenen Flächen. Verschattet werden die Großzügigen Elemente über schienengeführte Raffstores. Die großzügig wirkende Einteilung verbindet Stilelemente aus dem urbanen industriellen und dem ländlichen voralpinen Raum. Durch das Spiel der Elemente in Ihrer Ausrichtung und räumlichen Tiefe wird eine identitätsstiftende Wirkung erzielt, die jede Wohnung auch von außen zu einem Unikat macht. Die wertigen Oberflächen runden das stimmige Gesamtbild ab und schaffen mit nachhaltigen Baustoffen einen neuen aufregenden Baustein im gesamten Quartier.   

Technisches Konzept

Niedriger Energieverbrauch und einfache robuste Technik schaffen den technischen Rahmen für den Neubau. Die Wohnungen werden alle mit einer niedrigtemperierten Fußbodenheizung versehen und nutzen somit optimal die durch die Nahwärme bereitgestellte Energie. Die Lüftung erfolgt dezentral über in den Fassadenelementen eingebaute Wohnraumlüfter mit Wärmerückgewinnung. Im Bereich der Bäder wird ebenfalls dezentral gesammelt über das Dach entlüftet. Wohnungsstationen stellen das warme Wasser für jede Wohnung individuell zur Verfügung und reduzieren Leitungslängen und Energieverbrauch deutlich.

Gemeinschaftlich wird eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zur Bereitstellung von elektrischer Energie genutzt. Auch das Regenwasser wird im Dachbereich aufgefangen und kann für das Gebäude nachhaltig genutzt werden. Die beiden Tiefgaragengeschosse werden mechanisch be- und entlüftet, sowie mit Sprinkleranlagen ausgestattet. Die Trennung der Brand- und Rauchabschnitte erfolgt über Brand- und Rauchschutztore.

Die Beleuchtung des Gemeinschaftseigentums wird zeitgemäß über LED Leuchten sichergestellt.

„In der Gesamtbetrachtung werden insbesondere die städtebaulichen Ansätze, die stimmige Gliederung der Baukörper und die Ausbildung des architektonischen Konzepts hervorgehoben.”

Auszug aus der Jury Bewertung

Weiterer Teilnehmer: steidle architekten GmbH

in Kooperation mit Jühling & Partner Landschaftsarchitekten bdla mbH

Die städtebauliche Großfigur des Baufeldes E1 setzt sich aus einem u-förmigen Klammerbauteil und zwei ergänzenden Punkthäusern zusammen. Nach Westen hin öffnet sich die Bebauung zum Licht und zum ruhigen Innenraum, nach Osten wird eine lineare, stärker abschießende Bauform mit nur einer Öffnung zur Bahn hin gewählt. Gebäudetiefen, Rücksprünge und die Grundgeometrien sind bereits im Bebauungsplan festgesetzt und wurden im Prinzip mit kleinen Manipulationen in unserem Beitrag nun auch dahingehend in Architekturübersetzt: Verändert wurden nur die Knicklinien der beiden Gebäudeteile an der Ostseite, von einer Parallelstellung hin zu einer trichterförmigen Figur sowie die Ausbildung der beiden Punkthäuser als Rechtecke. Die im Bebauungsplan vorgeschlagene leichte Winkelverschiebung erzeugt etwas unangenehme spitzwinklige Ecken ohne daraus einen wirklichen stadträumlichen Vorteil zu generieren. 

Architekturwettbewerb E1
Typologie

Die u- förmige Großform wird aus 6 eigenständigen Häusern, die als Drei- oder Vierspänner konzipiert sind, gebildet. Die beiden Punkthäuser sind als Dreispännertypen entworfen. An den Kopfenden der jeweiligen Gebäudewerden Wohnungen von Ost nach West durchgesteckt, im Bereich der Treppenanlage orientierten sich die kleineren Wohnungen nach Süden oder Westen. Alle Schlafräume sind zur schallabgewandten Seite orientiert sodass keinerlei Maßnahmen im Bereich Schallschutz notwendig werden. Die Wohnzimmer der durchgesteckten Wohnungen orientieren sich zur Bahn hin, eine Schallschutzloggia bietet hier einen direkten Zugang zum Außenraum. Nach Westen im Anschluss zur Küche öffnet sich ein großzügiger Loggienbalkon zur Abendsonne. Die Nassbereiche befinden sich in einer mittig liegenden, gereihten Schiene, meist „back to back“ sodass eine hohe wirtschaftliche Effizienz im Bereich der Gebäudetechnik entstehen kann. Im Bereich der Rücksprünge erhalten die Wohnungen eine Terrasse sowie Ausstiege zu einer privaten Grünfläche auf dem Dach.

 

Die Dachterrassen sind über den jeweilig darunterliegenden, etwas niedrigeren Nasszellen angeordnet und dadurch leicht versenkt sodass eine gewisse Geborgenheit und räumliche Einbettung entsteht. Die Punkthäuser erhalten ein außenseitig an der Fassade liegendes, belichtetes Treppenhaus von dem aus drei Wohnungen erschlossen werden. Die große Wohnung ist von Nord nach Süd durchgesteckt, die beiden kleinen Wohnungen sind zum ruhigen Innenhof hin orientiert. Bei Bedarf kann diese Figur auch gespiegelt werden. Jede Wohnung erhält meist zwei große Balkone, sodass eine maximale Lebensqualität entstehen kann. 

Erscheinung und Materialität

Die äußere Erscheinung der verschiedenen Gebäude und Gebäudeteilewird durch ein durchgängiges architektonisches Gerüstmotiv mitverschiedenen Füllungen und einer kohärenten Materialität zusammengefügt und als Ensemble geprägt. Im Erdgeschoss entsteht durch die Hochparterresituation in Kombination mit der massiven Ausfachung des Gebäuderasters ein wahrnehmbar stabiler Sockelbereich. Hierdurch wird auch eine direkte Einsehbarkeit in die erdgeschossig angeordneten Wohnungen verhindert. Die Eingänge sind klar erkennbar herausgearbeitet und durch die warmen Holzfassadenpaneele einladend gestaltet. In den Obergeschossen wird das konstruktive Gerüst mit großzügigen Holz- Glaselementen gefüllt. Etwa 1/3 der Öffnung wird mit einem geschlossenen Holzpaneel gefüllt, der restliche Teil verglast. Dies führt zu einer insgesamt sehr transparenten Erscheinung bei einer gleichzeitigen Gewährleistung von ausreichend Intimität für das private Wohnen. Auch die Themen Energie und sommerlicher Wärmeschutzwerden hierdurch berücksichtigt und insgesamt wirtschaftlich darstellbar.

Die Loggien Zonen werden ebenfalls mit einer Holzverschalung ausgestattet sodass hier eine sehr warme, wohnliche Atmosphäre entstehen kann die die Außenräume zu einer echten Erweiterung der Wohnflächen macht. Die Dachränder sind als prägnanter, klar wahrnehmbarer Gebäudeabschluss konzipiert. Als Folge davon entsteht für die Dachterrassen auch eine geborgene Zone. Nach Westen entwickelt sich aus dem Gerüst die „Balkonloggienzone“ heraus. Diese Bereiche erhalten ebenfalls eine Holzverschalung. Durch die massive Ausbildung der Trennwand der aneinandergefügten Balkonbereich kommt es zu keinen gegenseitigen Störungen der individuellen Wohnbereiche, „dünne Trennwände“ werden ebenfalls nichtnotwendig.

Die Verkleidung des Gerüstes wird aus hell eingefärbten Betonfertigteilen hergestellt und dadurch das dahinterliegende konstruktive Grid gestaltprägend nach Außen abgebildet. Insgesamt entsteht hierdurch nicht nur eine modern – wohnliche Atmosphäre sondern auch eine dauerhaft -nachhaltige Gebäudeidentität.

Erschließung

Die Gebäude werden grundsätzlich von den Außenseiten des Baufeldes erschlossen und erhalten damit einen unmittelbaren Zugang zum öffentlichen Raum. Die Eingangsfoyers der Vertikalerschließung sind als großzügige öffentliche „Zimmer“ hell und einladend konzipiert. In direkter Verbindung zum Eingangsfoyer befindet sich auch immer der Durchgang zum Hof, meist sind die Fahrradräume auch direkt an diesen Bereich angeschlossen. So kann hier über die reine Erschließungsfunktion hinaus hier eineungezwungene Kommunikation der Hausbewohner stattfinden. Die Erschließungsräume selbst sind etwas über der absoluten Mindestanforderung hinaus angelegt, gerade die Erfahrungen mit den Auswirkungen der Coronavirus-Zeit hat deutlich vor Augen geführt, dass gerade solche Räume zukünftig wieder eine viel größere Bedeutung erlangen als bisher. Hier kann man sich mit den Mitbewohnern zwanglos treffen und begegnen ohne in ganz direkten Kontakt treten zu müssen. Im Bereich der oberen Ausgänge der Treppenhäuser werden gemeinschaftliche Außenbereiche angeordnet sodass es auch für die im unteren Bereich angeordneten Wohnungen eine Beteiligung an der hohen Qualität der Dachlandschaft teilzuhaben.

Außenanlagen

Die Gestaltung der Außenanlagen orientiert sich an der Formensprache der öffentlichen Flächen aus dem Freiflächengestaltungswettbewerb für das Gesamtgebiet, die Planung fügt sich als selbstständiger Bausteinharmonisch in das Gesamtkonzept ein. Die leicht geknickten polygonalen Formen verleihen dem Raum Spannung, ohne dabei unruhig zu wirken. Die zwei Punkthäuser werden mit eigenen Vorzonen akzentuiert, die auch die notwendigen Pufferzonen zum Gebäude herstellen. Beton-Sitzaufkantungen und Pflanzflächen gehen dabei spielerisch in die Hecken der privaten Gärten über. Im Bereich zwischen den Gebäuden befindet sich ein kleiner Gemeinschaftsgarten für den Anbau von Kräutern und Gemüse. Das Zentrum des Hofs bildet eine großzügige multifunktionale Gemeinschaftsfläche. Ein Pflanztrog aus Betonfertigteilen dient hier als Sitzmöglichkeit und sorgt für die notwendige Überdeckung für Baumpflanzungen über der Tiefgarage. Alle Privatgärten im Erdgeschosssind zum Innenhof orientiert und durch Hecken von den Gemeinschaftsflächen abgegrenzt. Am Wohnweg wird eine Baumreihe vorgeschlagen, die sich in Ihrem Rhythmus auf die Baukörper bezieht. Die Flächen für die Feuerwehr wurden beim Gestaltungskonzept der Außenanlagen berücksichtigt.

Dachflächen

Auf den Dachflächen befinden sich Terrassen für die darunter liegenden Wohnungen. Sie werden mit Hecken eingefasst und sollen mit Sträuchern bepflanzt werden, die Schatten spenden und den Dachflächen ein lebendiges Bild geben. Die restlichen Dachflächen sind extensiv begrünt.

„Das architektonische Erscheinungsbild ist bestimmt durch die stringenten stadträumlichen Konturen, ein prägnantes Raster aus Betonfertigteilen mit Füllungen sowie den kräftigen Dachrand. Dies führt zur einer dauerhaft nachhaltigen Gebäudeidentität.”

Auszug aus der Jury Bewertung

WEITERER TEILNEHMER: Schulze Architekten

Residenz am Lech, Altstadtblick, Lofthöfe, Bahn, Village, oder …

All dies hätten Arbeitstitel für die Entwicklung des Gebiets westlich des Lechs in Landsberg sein können und all diese Arbeitstitel wären jedoch dem Ort und der Aufgabe in keiner Weise gerecht geworden.

Das Quartier „Urbanes Leben am Papierbach“ umfasst ein feinsinniges Gewebe aus Bezügen und Verbindungen hinsichtlich des genius loci und bewirkt gleichzeitig eine behutsame Erweiterung des gewachsenen Gefüges der Stadt Landsberg.

Der Entwurf für das Baufeld E1 greift dieses Gewebe aus öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereichen auf und entwickelt das Erschließungskonzept, die Grünen Fugen und die Ausformulierung der Gebäude in diesem Sinne konsequent weiter.

Architekturwettbewerb E1
SCHULZE ARCHITEKTEN

Im Sinne einer ablesebaren Adressbildung erfolgt die fußläufige Erschließung der Gebäude direkt aus dem urbanen öffentlichen Raum, wobei der halböffentliche Innenraum einen Ort für nachbarschaftliche Kontakte, Gespräche und Spielmöglichkeiten bei gleichzeitig hoher Aufenthaltsqualität bietet. Die behutsame Anhebung des Garten- und Erdgeschossniveaus vermittelt wie selbstverständlich an den Nahtstellen zwischen den privaten Gärten und dem urbanen Raum.

Die Anbindung der Tiefgarage an die Spöttinger Straße wird auf kürzestem Weg realisiert und bewirkt einen vom Individualverkehr freigehaltenen Lebensraum.

Das Spiel der Innen- und Außenbezüge findet seine Fortsetzung in den Grünen Fugen, welche als vertikale Gärten die Verzahnung und Blickbeziehung mit der Bereichen Urbanität 

  • Südfuge, gewachsene Struktur
  • Westfuge und dem imposanten Naturdenkmal der Esche
  • Nordfuge stärken

Für die Bewohner sind die Dachterrassen der viergeschossigen Gebäude nutzbar. Neben ihren Funktionen als Treff- und Kommunikationspunkte werden hier Flächen für Urban Gardening angeboten.

Die durchgängig barrierefreie interne Struktur und Erschließung der Gebäude ermöglichen auf Entwicklungen des Wohnungsmarktes und den demographischen Wandel zu reagieren. Kompakte und übersichtliche Treppenräume gliedern die langestreckten „Flügel“ und bilden die Grundlage für eine nachjustierbare Verteilung der Wohnungen nach EOF Förderkriterien und freifinanzierte Wohnungen.

Die ebenfalls durchgängige Barrierefreiheit aller Wohneinheiten bietet eine Vielfallt an Zuschnitten für Menschen aller Altersgruppen, vom Single- bis zum 5-Personen-Haushalt.

Bei der Wahl der Gebäudekonstruktion und der verwendeten Materialien wurde ein besonderes Augenmerk auf ein stimmiges Gesamtkonzept aus Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und wirtschaftlicher Bauweise gelegt.

Tragende Innenwände und Decken dienen als Speichermasse und werden als Stahlbeton- Halbfertigteile vorgefertigt. Die Außenhaut der Gebäude wird durch ein schlankes Mauerwerk mit hinterlüfteter Klingerfassade gebildet.

Das 4. Obergeschoss der nördlichen und nordwestlichen Gebäude wird mit einer vorgefertigten elementierten Holzrahmenkonstruktion errichtet und erhält eine ebenfalls hinterlüftete Metallbekleidung.

Alle Dächer erhalten eine extensive Dachbegrünung. Sie bewirken gemeinsam mit den vertikalen Gärten der Grünen Fugen die Retention des anfallenden Niederschlagswassers, binden Staub und Luftschadstoffe und unterstützen das ausgewogene Mikroklima des Quartiers.

Die Wärmeversorgung für das gesamte Stadtquartier ist über die Nahwärmzentrale auf dem Baufeld A1 gewährleistet. Die angebotene Wärme wird für die Versorgung der Wohnraumheizung (Fußbodenheizung) und die Erwärmung des Trinkwassers über die dezentrale Frischwasserstationen innerhalb der jeweiligen Wohnungen genutzt.

Um den Bewohnern auch auf den durch Schall beaufschlagten Seiten eine bestmögliche Aufenthaltsqualität zu gewährleisten, sind den Schlafräumen thermisch von der Hülle entkoppelte Loggien mit verschiebbaren Glaswänden zugeordnet.

„Das Gebäude verzichtet auf die Verbindungsbauten, setzt diese stattdessen in Form eines Vollausbaues der 5. Geschosse auf. Dadurch kann eine größere Durchlässigkeit im Quartier erreicht werden. Hervorzuheben bleibt die Idee der Fassadenbegrünung.”

Auszug aus der Jury Bewertung

Die Jury des wettbewerbs

FachpreisrichterInnen:

  • Peter Brückner, Architekt
  • Prof. Florian Burgstaller, Architekt
  • Marina Hämmerle, Architektin
  • Birgit Weber, Stadtbaumeisterin
  • Michael Gebhard, Architekt

 

SachpreisrichterInnen:

  • Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl, Stadt Landsberg am Lech
  • 2. Bürgermeister Moritz Hartmann, Stadt Landsberg am Lech
  • 3. Bürgermeister Felix Bredschneijder, Stadt Landsberg am Lech
  • Stadträtin Petra Ruffing, Stadt Landsberg am Lech
  • Michael Ehret, Ehret+Klein GmbH
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